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Die Stuttgarter Winkeltürme

Winkeltürme sind Hochbunker in einer speziellen Form, von denen es rund 200 Stück in Deutschland gab. Dieser Bunker sind benannt nach ihrem Konstrukteuer Leo Winkel aus Duisburg. Winkel machte sich bereits 1934 Gedanken über den Schutz von Menschen in einem Kreig vor Bombenangriffen. Nach den Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg war ihm klar, dass ein neuer Krieg kein starrer Frontenkrieg mehr sein wird und die Zivilbevölkerung auf Grund der neuen Waffe Flugzeug geschützt werden muss.

Er entwickelte diese Form eines Luftschutzturmes, die sehr an eine Zigarre oder einem Zuckerhut erinnert und ließ sich diese Bauart 1938 patentieren. Die innovative Idee Winkels war, die Bomben sollten durch die Spitze abgeleitet werden und dann erst am Fuße des Bunkers detonieren. Hierzu hat er die Wände am Fuß massiv verstärkt. Er gründete eine eigene Firma und es durften nur 12 Bauunternehmen in Deutschland seinen Luftschutzturm bauen.

In Stuttgart gab es vier Türme dieser Bauart. Der letzte der davon übrig geblieben ist steht in Feuerbach am Bahnhof. Durch sein neu gedecktes Dach ist er schon von weitem zu erkennen. Auch die Aussenfassade wurde 2011 saniert.

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