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Militärmissionen

Gemäß dem Huebner-Malinin Abkommen von 1947 hatten jeweils eine kleine Anzahl von Vertretern der vier Siegermächte Zugang zu den jeweiligen Sektoren von Deutschland und Berlin. Deshalb besuchten amerikanische, britische und französische Teams Ostdeutschland und Ost-Berlin  und sowjetische Teams Westdeutschland und West-Berlin. Bei den Amerikanern war dies die US Military Liason Mission (USMLM), bei den Briten war dies die BRXMIS (British Britische FahrzeugeCommanders in Chief Mission to the Soviet Forces), bei den Franzosen  hieß es La Mission Militaire Francaise de Liaison (MMFL). Diese Einheiten waren sozusagen gegenseitig sanktionierte Spionageeinheiten. Die Mitglieder hatten diplomatischen Status. Sie überwachten das gegnerische Gebiet und klärten auf, ohne dass es die Gegenseite bemerken sollte. Als Ausrüstung durften sie keinen Funk noch Waffen haben.Teile, wie Truppenübungsplätze waren auch für die Missionen gesperrt, ansonsten durften sie sich frei bewegen. Als Aufklärungshilfsmittel gab es nur Fotoapparate. Es wurde alles fotografiert, was zu einer besseren Verständigung der jeweiligen Gegenseite für nützlich erschien. Die Exekutive des Landes hatte keine Verfügungsgewalt gegenüber den Militärmissionen. Nur eine andere Militärmission war berechtigt, Mitglieder einer gegnerischen Militärmission der Örtlichkeit zu verweisen. 

Kennzeichnung der Fahrzeuge der westlichen Militärmissionen