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Geschichte und Geschichten von Krankenhausbunkern

Katharinenhospital
Als Vorsichtsmaßnahme wurden alle Patienten immer abends in den Bettenbunker gebracht. Zu Beginn der schweren Juli Angriffe am 25. Juli 1944,  wurde auch das Katharinenhospital schwer getroffen. Dabei wurden beim Bettenbunker zwei von drei Ausgängen verschüttet. Sie waren durch herabstürzende Trümmer versperrt. Vor dem dritten Eingang lag ein Blindgänger, der jederzeit in die Luft gehen konnte. Dennoch gab es an diesem Ausgang einen regen Verkehr durch Kranke und Verwundete. Über den Blindgänger wurde einfach drüber weggestiegen. Es gelang, alle Patienten aus dem Bunker zu befreien und sie  wurden in Ersatzkrankenhäuser untergebracht wie z.B. Stetten.

Diakonissenkrankenhaus/Wilhelmhosital
Bei den Juli Angriffen 1944 wurde auch das Diakonissenkrankenhaus und das Wilhelmhospital endgültig zerstört. Nur noch wenige Räume waren bewohnbar und es gab kein Wasser und Strom mehr. Das Paulinenhospital wurde nach Sebastiansweiler verlagert, die chirurgische Abteilung nach Weilimdorf in die Wolfbuschschule, wo die Schutzräume für den Krankenhausbetrieb hergerichtet wurden. Am 19. Oktober wurde auch dies durch Bombentreffer schwer mitgenommen und wurden wieder einigermaßen behoben. Bei den schweren Angriffen am 28. Januar 1945 auf Weilimdorf wurde das verlagerte Wilhelmspital wieder stark getroffen. Die Turnhalle brannte ab. Größeres Unglück konnte dadurch verhindert werden, dass die Diakonissenschwestern eine Backsteinwand gegen das Feuer errichteten. So konnte das Hauptgebäude erhalten werden.

Bethesda Krankenhaus/Albrecht-Krankenhaus...




Die Wolfbuschschule die als Ausweichsquartier für das Wilhelmshopital 1944 diente.