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Evakuierung der Bevölkerung im Krisenfall

Eine Evakuierung einer Großstadt ist für die Zivilschutzbehörden die größte Herausforderung. Aber auch dieses Szenario war im Kalten Krieg bis ins Kleinste geplant. Für den Transport ist in Stuttgart dafür die SSB zuständig gewesen. Der Individualverkehr wäre weitgehndst eingeschränkt worden. Die Evakuierung wäre mit Bussen und den Straßenbahnen realisiert worden. Dafür hat die SSB auf eine Anzahl von Bussen beim Kauf vom Bund Zuschüsse erhalten. Die Evakuierung hätte dann den absoluten Vorrang vor der Normalbeförderung gehabt. Dabei waren entsprechende Straßen für den Zivilschutz eingeplant. Für den militärischen Bereich war das Gegenstück das Militärstraßennetz, das vorrangig für militärische Bewegungen geplant und vorgehalten wurde.
Ein großer Teil der Bevölkerung sollte auf die Filder evakuiert werden. Geimdienstliche Informationen des BND brachten die Erkentnisse, dass der Warschauer Pakt es auf den Flughafen abgesehen hatte. Damit wurden diese Pläne verworfen und ein anderes Gebiet zur Aufnahme der Evakuierten ausgewählt.
Auch für eine ausreichende Treibstoffbevorratung mussten für diese Zwecke ein Lager angelegt werden. Aus dieser Krisenbevorratung sollten auch die Einsatzkräfte unter anderem auch die TWS ihren Treibstoff beziehen. Im Rahmen des Rückbaues nach dem Kalten Krieg wurden diese Bevorratung zurückgefahren - heute werden solche Maßnahmen wieder aktiviert
Evakuierungsfahrzeuge



Die großen Gelenkbusse wurden für diesen Fall angeschafft