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Deckungsgräben in Stuttgart

Der gravierende Unterschied zu Pionierstollen, ist die Überdeckung. Bei den Deckungsgräben war diese unter einem Meter. Aufgrund der "geringen" Tiefe, wurden diese alle in offener Bauweise erstellt. Nach dem Krieg wurden die meist offenen Gräben rasch wieder beseitigt. Rund 4500 Plätze standen im Mai 1944 zur Verfügung.

Standorte von Deckungsgräben

D   6  Stammheim
D  12 Cannstatt          beim Krankenhaus 
         Cannstatt            Nürnbergerstraße an den Bahnlinien 
         Untertürkheim   an der Bahnlinie           
         Möhringen          Zwischen Vaihingen und Möhringen Balinger Straße 111
         Nord                    beim Pragwirtshaus
D 34  Münster

         Zuffenhausen   an der Bahnlinie bei der Bahnbrücke (Dehner)

         Zuffenhausen   an der Bahnlinie bei der Bahnbrücke (Zahn & Nopper)

Im Kriegsgefangenenlager in Gaisburg, direkt am Damm des Neckars (heute B10/14 am Verteiler dieser Straße) war der Deckungsgraben für die Gefangenen. Dieser Schutzraum  wurde beim Bau des B 14  Ende der 50er Jahre beseitigt.

        
                       
         

 

Deckungsgraben


Abstieg in den Deckungsgraben Möhringen

Hier gab es vier Deckungsgräben, wovon einer noch begehbar ist. Zwei sind eingebrochen und einer wurde verfüllt. Hier waren früher Baracken für ein Lager für Zwangsarbeiter. Diese dürften vernutlich bei Hansa Metall gearbeitet haben.